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09. September 2010, 23:31:30
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Neuestes Mitglied: Teddybär
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Autor Thema: jugend und alkohol  (Gelesen 275 mal) Mister Wong Del.icio.us FaceBook Stumble Upon Google Bookmarks Technorati Yahoo My Web
albertine
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« : 12. März 2010, 09:54:33 »

http://www.freitag.de/alltag/1009-guardian-wein-verkostung-frankreich-komasaufen-alkoholpraevention

in dieser sache bin ich mir nach wie vor nicht sicher. allerdings glaube ich, dass
es im studentenalter deutlich zu spät ist für die erziehung zum verantwortungsvollen
genuss. sollte das wirklich eine gute idee sein, müsste es doch viel früher passieren.

für viele in der generation meiner großeltern war es völlig normal, uns kindern
hin und wieder alkohol zu geben. ich durfte schon mit sieben zu weihnachten
einen fingerhut eierlikör trinken oder manchmal am bier meines opas nippen.
als ich erfuhr, dass der großvater meines sohnes ihm das mit fünf erlaubt hat,
war ich gar nicht begeistert.
aus unsicherheit habe ich dieses thema immer ziemlich rigoros gehandhabt.
seinen 16. geburtstag wollte mein mittlerer sohn nicht feiern, weil ihm
peinlich war, dass es bei uns keinen alkohol geben sollte. tatsächlich scheinen
die meisten eltern ihren kindern so ab 14 alkohol zu erlauben oder trinken auch
mal ein bier mit ihnen. wenn man fragt, warum, hört man meistens: "besser zu hause
als woanders".
bei einem ältesten sohn ist das alles sehr gemäßigt abgelaufen. er ist mit 19, 20 ein paar mal
richtig betrunken heimgekommen, ansonsten trinkt er gelegentlich rotwein.
sein jüngerer bruder trinkt jetzt mit 17 ein oder zwei bier, wenn er ausgeht.
bestimmt ist bei beiden auch schon mehr gelaufen, ohne dass ich etwas mitbekommen hätte,
aber nennenswerte exzesse in beunruhigender zahl hat es ziemlich sicher nicht gegeben.
ich dagegen habe in meiner jugend so ziemlich gar nichts ausgelassen. ob das aber mit
der frühen erziehung zum sogenannten genuss zusammenhängt....?
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« Antwort #1 : 12. März 2010, 10:08:33 »

ich schätze ob man später zum alkoholiker wird ist eine charakterfrage, somit sicher auch eine erziehungsfrage. wann man da zum erstenmal und wieviel trinkt ist vielleicht egal? in meiner jugend haben eigentlich alle recht früh getrunken. die einen mehr die anderen weniger. eine handvoll ist später abgestürzt bzw. hängt immernoch drauf. das sind soweit ich das sehe alles leute aus zerütteten familienverhältnissen oder diesen schichten wo auch die eltern schon an der flasche hingen. ich denke auch wir alle wissen aus eigener erfahrung, daß verbote absolut nichts bewirken. und wird das eine reglementiert weicht man eben auf was anderes aus. ok...diese neue saufmode auch mit diesen flatrates ist wohl nicht die tollste erfindung. ich glaube das ist nicht gut.
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leo
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« Antwort #2 : 12. März 2010, 10:12:24 »

Schwierig, Junior ist 9 und er bekommt wenn es mal einen Anlass gibt einen kleinen Schluck Sekt zum anstossen mehr nicht. Ich habe eine Kollegin in meiner Abteilung, sie kommt aus Armenien und ist Mitte 20. Wenn wir irgendwie Party haben oder dergleichen steht sie trinktechnisch niemanden nach. Sie trinkt  ihre Flasche Wodka am Abend wie jeder andere auch. Man merkt es ihr aber kaum an. Darauf angesprochen meinst sie das ihr Vater mit 5 Jahren begann sie an Alkohol zu gewoehnen mit der Begruendung das er sicher sein will das wenn sie irgendwo ist nicht die Kontrolle ueber die Sitaution aufgrund von Alkohol verliert. Sie ist aber keinesfalls suechtig oder sonstwie abhaengig.  
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Religionskriege sind Konflikte zwischen erwachsenen Menschen, bei denen es darum geht, wer den cooleren, imaginaeren Freund hat
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« Antwort #3 : 12. März 2010, 10:16:55 »

nicht schlecht!  Lachen


sollen sich andere eltern ein beispiel dran nehmen?
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« Antwort #4 : 12. März 2010, 21:07:42 »

 Grinsend

ja.....früh übt sich.

aber ich glaube, der leber gefällt das trotzdem nicht.

das französische projekt.....naja........die bourgeoisie lässt grüssen. Zufrieden lächeln

leuten eine vernünftige ernährungsphilosophie nahe zu bringen find ich wichtig und könnte auch einen gewissen erfolg verbuchen.
natürlich nicht erst im studentenalter, sondern schon ab grundschule aufwärts.

was den alkoholkonsum betrifft, stelle ich mir das komplizierter vor.
alk wird nicht getrunken weil er schmeckt, sondern weil er wirkt.
falsch gegessen wird nicht weils schmeckt, sondern weil man es teils nicht besser weiss. das kann man vermitteln und somit ändern.
komasaufen ist subkult. da mit bier-oder weinseminaren gegen zu halten ist vermutlich sinnlos.

........aber ein geschickter schachzug der weinproduzenten Lachen

da war im letzen sommer der sarko mit carla mal im medoc beim winzereiverband.................
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Ondra
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« Antwort #5 : 13. März 2010, 21:41:10 »

Ich halte überhaupt nichts davon, Kindern Alkohol anzubieten (erst recht nicht mit 9). Aber ich bin da wohl eher ein gebranntes Kind und denke sowieso ganz anders darüber als ihr alle.  Zwinkernd
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Juliane
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« Antwort #6 : 13. März 2010, 23:20:59 »

Nicht vergessen, Ondra, ich bin auch noch da.  Winken
Mich bitte aus dem "ihr alle" rausnehmen.
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« Antwort #7 : 13. März 2010, 23:38:50 »

aber der selbstgemachte eierlikör bei tanta anna war spitzenmäßig!
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Juliane
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« Antwort #8 : 13. März 2010, 23:50:35 »

Bei uns zuhause wurde der mit den Bergarbeiter-Deputaten gemacht, die Nachbarn mangels Verbrauchsmöglichkeit weiterverschenkt haben.
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« Antwort #9 : 13. März 2010, 23:55:43 »

ich denke dieser eierlikör war mein einstieg. mir fällt das jetzt so richtig ein. da war ich vielleicht 7 oder 8. mit 12 haben wir schon richtig getrunken draußen heimlich. so richtig hatte man sich dabei nichts gedacht. ich glaube den stoff haben ältere jungs besorgt. aber soo viel älter waren die auch nicht. es war also schon immer und überall einfach.
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« Antwort #10 : 14. März 2010, 00:08:21 »

mensch........ich glaub ich bin ein alk-exote.

nachdem ich mit 17 mal bekanntschaft mit austria-strohrum bekanntschaft gemacht hab, war für die nächsten 10 jahre schluss mit alk.
ich fand den geschmack einfach eklig. sowohl bier, wein, als auch schnaps.
bei meinen trinkfesten freunden hatte ich den spitznamen "wassermann".
mit 27 war ich bei einer weinprobe. ab da begann dann meine "weinkarriere".............hmmm.......wenn ich so überlege.......parallel zur beruflichen Schockiert.

meine theorie........je länger man der leber zeit lässt sich gesund zu entwickeln, desto länger widerstandsfähig wird sie Freundlich



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Juliane
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« Antwort #11 : 14. März 2010, 00:12:19 »

nachdem ich mit 17 mal bekanntschaft mit austria-strohrum bekanntschaft gemacht hab, war für die nächsten 10 jahre schluss mit alk.
Da weiß man nicht, ob man dich bedauern oder beglückwünschen soll. Beides am besten, in der Reihenfolge. Dieses Strohzeug ist wirklich ein Zeug, brrrrr.
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« Antwort #12 : 14. März 2010, 00:31:24 »

also ich fands gut so.........mir war schlecht wie nie zuvor. das ist etwas, was ich am komasaufen nicht versteh. den leuten muss doch erst mal kotzübel sein ...und am nächsten tag müssen die sich doch mit einem kater in der größe eines säbelzahntigers rumschlagen.
wenn ich mich an den tag nach ca. einem viertel liter 80%igen strohrum erinnere..........der kopf ein fesselballon, der magen eine jauchegrube.
sofern man dort keine hornhaut hat, wo normalerweise schmerzfühler sein sollten, braucht man das maximal einmal im leben.
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« Antwort #13 : 14. März 2010, 00:38:35 »

na schlecht war einem immer mal zwischendurch. das gehört dazu.
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albertine
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« Antwort #14 : 14. März 2010, 00:42:37 »

wenn einem mal schlecht wurde, war das ziemlich egal.
man wollte eben berauscht sein, die nachteile nahm man in kauf.
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