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08. September 2010, 23:05:47
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Autor Thema: bagatellen des alltags  (Gelesen 415 mal) Mister Wong Del.icio.us FaceBook Stumble Upon Google Bookmarks Technorati Yahoo My Web
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« Antwort #30 : 09. Februar 2010, 10:00:15 »

interessant im straßenverkehr ist ja daß man als autofahrer sofort autofahrer ist, als fußgänger sofort fußgänger, als radfahrer sofort radfahrer. man ist eben noch autogefahren und beschwert sich über dämliche fußgänger...kaum steigt man aus, geht ein stück, schon nerven einen die autofahrer.....
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« Antwort #31 : 09. Februar 2010, 10:08:11 »


ich finde es ja gut, wenn alle gerade die verkehrsregeln sehr genau nehmen.
besonders weil ich kinder habe, denen man ja in der hoffnung, sie vor schaden
zu bewahren, diese regeln regelrecht einpaukt.

ich könnte mir vorstellen daß die meisten unfälle auf grund menschlichen versagens geschehen, weniger aus nichtbeachtung der regeln.
weiß ich aber nicht ob das so ist und ob es dazu zahlen gibt. zu schnelles fahren ist in dem falle natürlich auch menschliches versagen.
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« Antwort #32 : 09. Februar 2010, 10:33:05 »

Es gibt aber ein paar Regeln die sollte man schon beachten. Ich habe z.B. etwas dagegen wenn mir ploetzlich Autos auf meiner Spur entgegen kommen nur weil da drueben gerade Stau ist. Ich meine zu wissen das das einschalten der Warnblinkanlage nicht das ausschalten der Regeln bedeutet, oder? Ärgerlich
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« Antwort #33 : 09. Februar 2010, 12:43:30 »

Es gibt aber ein paar Regeln die sollte man schon beachten. Ich habe z.B. etwas dagegen wenn mir ploetzlich Autos auf meiner Spur entgegen kommen nur weil da drueben gerade Stau ist. Ich meine zu wissen das das einschalten der Warnblinkanlage nicht das ausschalten der Regeln bedeutet, oder? Ärgerlich

wie gesagt, ich bin nicht gegen die verkehrsregeln! aber nehmen wir mal z.b. folgende situation: du kommst aus einer seitenstraße und willst links abbiegen auf eine hauptstraße. die hauptstraße ist stark befahren von rechts kommen welche von links. du wartest also ab. nun ist links alles frei, von rechts kommen aber immernoch welche. auf deren spur willst du. da die linke frei ist könnte man doch auf die linke fahren und sich dann in die rechte einfädeln. man wäre dann zwar kurzzeitig ein geisterfahrer aber nur theoretisch, die spur ist ja frei. sowas ist soweit ich weiß verboten. aber es ist eigentlich blöd. klar, bei den sturen deutschen muß man damit rechnen daß die einen nicht einfädeln lassen aus trotz. anderswo funktioniert sowas reibungslos.
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« Antwort #34 : 09. Februar 2010, 13:15:24 »

Ohne jetzt jede einzelne Situation im detail zu besprechen - es ist immer die Frage der Grenzen. Was ist ok , was ist grenzwertig und was ist definitiv nicht ok. Der eine legt Regeln vielleicht sehr konservativ aus der andere sehr kreativ wenn man solche Gestaltungsspielraeume eroeffnet.
In deinem Beispiel kann es auch genau so gut sein das der Verkehr zum  stehen kommt und du dich nicht einfaedeln kannst und auf der Gegenspur stehen bleibt.
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« Antwort #35 : 09. Februar 2010, 14:20:55 »

In deinem Beispiel kann es auch genau so gut sein das der Verkehr zum  stehen kommt und du dich nicht einfaedeln kannst und auf der Gegenspur stehen bleibt.
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« Antwort #36 : 09. Februar 2010, 15:29:01 »

also mir hat autofahren noch nie soviel spaß gemacht wie in italien   Lachen
da kann man ein paar sachen machen, die eigentlich viel logischer sind, hier aber verboten wären. es heißt dort würde es trotzdem nicht mehr unfälle geben. da bin ich mir allerdings nicht so sicher. die autos sind auf jedenfall verbeulter als hier. vielleicht fehlt aber auch das geld oder die lust zur reparatur?

im gegenteil: es gibt dort weniger unfälle, allerdings auch eine weniger hohe verkehrsdichte als in deutschland.
das auto ist nicht so ein fetisch wie in deutschland, von daher ist es egal, wenn da mal eine beule ist. sie fahren unheimlich flexibel, daher passiert letztlich weniger.
es geht nicht ums rechthaben.
die demokratie liegt in italien allerdings ganz schön danieder.... Unentschlossen
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« Antwort #37 : 09. Februar 2010, 15:46:08 »

Ausgerechnet am Beispiel von Behindertenparkplätzen und von allgemeinen Straßenverkehrssregeln das "Regel um der Regel willen" abzuhandeln und das "nicht so eng sehen" zu propagieren, warum wundert man sich da eigentlich nicht mehr?
Weil man seine Pappenheimer inzwischen kennt.


immer schön bei der sache bleiben: es ging in dem beispiel um die aussage,dass regelbefolgung und demokratieverständnis einander bedingen, und darauf hatte ich geantwortet.
außerdem geht's hier ja nicht nur um behindertenparkplätze, sondern um's prinzip, nicht wahr? Zwinkernd oder anders gesagt: wenn's um's prinzip geht, dann ist es auch egal, dass es "ausgerechnet am beispiel von behindertenparkplätzen" diskutiert wird.

albertine: das verständnis "regel um der regel willen" stets und unbedingt zu verfolgen, auch wenn der gesunde menschenverstand vielleicht was anderes sagt, ist manchmal auch für kinder sehr gefährlich. soweit ich das mitbekomme, wird ihnen genau deshalb auch immer beigebracht, TROTZDEM zu gucken,bevor sie die straße überqueren, selbst wenn grün ist. denn manche vertrauen einfach auf die regel, selbst wenn ein auto auf sie zugeschossen kommt. man muss immer mal damit rechnen, dass jemand einfach mal nicht aufmerksam ist, das passiert überall ständig.
und auch manche erwachsene begeben sich regelrecht in gefahr, einfach weil sie im recht sind.
ich wage es als fahrradfahrerin dann oft auch nicht mehr, noch die grüne ampel zu nehmen, wenn sie gleich auf rot umspringt,w eil ich weiß, dass die autofahrer oft nur schauen, wie die ampel steht und nicht danach gucken, ob da grad noch jemand die letzte grünphase mitgenommen hat (obwohl ich das dürfte).
oder anders: sie sehen rot und hupen dich aus, obwohl ich mitten beim überqueren bin und vorher eben grün war.
na ja, ich finde es manchmal etwas penetrant, dieses moralisierende sich-erziehen-wollen.

hatten wir das thema nicht eigentlich schon mal? und hatten wir damals nicht auch das beispiel in holland diskutiert, wo sie das experiment in einer stadt gemacht hatten, mal ohne verkehrsregeln zu leben - und es gab weniger unfälle, weil alle viel vorsichtiger fuhren?
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Juliane
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« Antwort #38 : 09. Februar 2010, 17:02:34 »

es gibt dort weniger unfälle*
das auto ist nicht so ein fetisch wie in deutschland**, von daher ist es egal, wenn da mal eine beule ist. sie fahren unheimlich flexibel, daher passiert letztlich weniger.***
*Zahlen? Belege? Frau Verkehrsexpertin, bitte.
** Du redest mal wieder wie der Blinde von der Farbe. Und bis Oberkante Unterlippe vorurteilsgetränkt. (Noch dazu als Nichtautobesitzerin.) Die Platitüde vom "Fetisch" zeigt nur, daß du keine Ahnung davon hast, wieviel Arbeit = Wert = Geld in einem Auto steckt (für den, der es baut + für den, der es sich für - in der Regel - viel Geld kauft). Offenbar eben doch ein sehr enger, auf den Schreibtisch und das Museum begrenzter Begriff von Schönheit, Werten, etc. pp.
*** Was für dich - als Radfahrerin und Fußgängerin - vielleicht "flexibel" aussieht, sieht für das geschultere Auge vielleicht aus wie reines Chaos? Ich denk, du warst schon mal in Rom? Hast du nicht gesehen, wie's da - automäßig, straßenverkehrsmäßig überhaupt - ausschaut?

Ziemlich realitätsfern, was du so sagst. Der ADAC hat neulich offiziell z.B. ein Detail bestätigt, das jeder Teilnehmer am Straßenverkehr tagtäglich mit eigenen Augen sehen kann: Blinken (vor dem Abbiegen, bei Richtungs- und Spurwechseln z.B.) ist von einer Vorschrift zur reinen Glückssache geworden, bei der viele meinen, es liege ganz bei ihnen, ob sie dazu Lust haben oder nicht. In dieselbe Richtung geht heizers konstruiertes Beispiel mit dem Linksabbiegen. - Immer erst bei jedem Pups erst vorher mit sich - oder anderen - ausdiskutieren, ob man etwas sinnvoll findet oder nicht.
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albertine
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« Antwort #39 : 09. Februar 2010, 17:35:25 »

albertine: das verständnis "regel um der regel willen" stets und unbedingt zu verfolgen, auch wenn der gesunde menschenverstand vielleicht was anderes sagt, ist manchmal auch für kinder sehr gefährlich. soweit ich das mitbekomme, wird ihnen genau deshalb auch immer beigebracht, TROTZDEM zu gucken,bevor sie die straße überqueren, selbst wenn grün ist.

naja, man bringt kindern bei, dass die regeln nicht immer und überall von jedem befolgt
werden und man sich auf ihre einhaltung keinesfalls verlassen darf. aber man bringt ihnen auch bei, dass sie
selbst die regeln immer und in jedem fall befolgen müssen. dass sie zb immer nur bei grün die straße
überqueren und das bei rot niemals tun. die verkehrserziehung beinhaltet zwar, dass man flexibel auf eventuelle
probleme oder änderungen reagieren muss, aber keinesfalls kann man kindern sagen, sie könnten die regeln
je nach gusto oder verkehrsaufkommen auch ruhig mal umgehen oder anders auslegen.
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Juliane
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« Antwort #40 : 09. Februar 2010, 20:53:37 »

Yep.
Ist doch im Grunde nur wieder dieselbe alte, fade Sauce: Manche hören oder lesen das Wort 'Regel', und schon wittern sie Gefahr für ihre grandiose Selbstbestimmung und sehen die Freiheitsbeschänkung im Anmarsch. Dann wird salbadert, "Regel um der Regel willen" usw.
Daß die zweifelsfreie, eben nicht ins Belieben - in den Gusto - des einzelnen gestellte Einhaltung von Regeln z.B. im Straßenverkehr die Sicherheit für ALLE Teilnehmer verbessern würde, solches Grundwissen ist heute nicht mehr bei allen vorhanden.
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« Antwort #41 : 09. Februar 2010, 21:09:06 »

eine regel hier im forum ist ja auf jedenfall die ,daß juliane, schon der regel wegen, bei seiltänzerin und mir in die oposition geht. da können wir sagen was wir wollen. wir haben nie recht. da gibt es scheinbar nichtmal die ausnahme die, die regel bestätigt....  Lachen
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Juliane
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« Antwort #42 : 09. Februar 2010, 21:16:02 »

Ihr seid ja auch die Könige des Herumeierns bis zum Gehtnichtmehr.  Lachen
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« Antwort #43 : 09. Februar 2010, 21:42:19 »

man gut daß wenigstens DU grundsätzlich und einfach alles auf den punkt bringst.
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« Antwort #44 : 10. Februar 2010, 00:56:29 »

hi

 Freundlich jetzt bring halt mal einer chips mit......
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Willst du wissen, welcher Weg vom Berg herunterführt, musst du Leute fragen, die von dorther kommen.
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