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heute im fernsehen
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Thema: heute im fernsehen (Gelesen 3241 mal)
Juliane
Gast
Re: heute im fernsehen
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Antwort #300 :
13. März 2010, 00:50:28 »
Zitat von albertine, 13. März 2010, 00:28:47
wo hast du diesen krassen ton denn festgestellt? mal abgesehen
von irgendwelchen trollereien in diversen foren...
Die "Trollereien" in diversen Foren, wie du sagst, und du hast bestimmt ein bestimmtes im Auge, übersteigen zum Teil jedes mir aus früheren harten Debatten bekannte Maß. Wir stehen ja kurz vor einer Massenhysterie, möchte man zuweilen glauben, und wie immer stehen die Täter im Mittelpunkt. (Kurioserweise aber eben, ich kann es nur immer wieder sagen, nur diese Täter, und das ist schon auch interessant.)
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homo norimbergensis
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Re: heute im fernsehen
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Antwort #301 :
13. März 2010, 00:56:15 »
Hannover. Das System der katholischen Kirche steht durch die Missbrauchsskandale in der Kritik. Kirchenkritiker Eugen Drewermann macht die repressive Sexualmoral der Kirche für Verformungen der Triebentwicklung bei Klerikern verantwortlich. Der Fehler der Kirche bestehe darin, Priester mit dem Eheverbot zu zwingen, zwischen der Liebe zu Gott oder den Menschen zu wählen. Der Unfehlbarkeitsanspruch der Kirche führe dazu, dass über die Strukturfehler nicht nachgedacht werde, die Fehlentwicklungen begünstigten.
Ohne Zölibat hätte die Kirche sicher weniger Probleme mit sexuellen Übergriffen, meint Udo Rauchfleisch, Professor für Klinische Psychologie an der Universität Basel. "Der Zölibat ist aber nur ein Teil einer ausgesprochen leib-, lust- und frauenfeindlichen Sexualmoral." Durch diese dem heutigen Leben nicht entsprechende Sexualmoral versprächen sich Menschen, die Probleme mit ihrer Sexualität hätten, oft eine "Heilung" durch das Priesteramt oder den Eintritt in ein Kloster.
Der Zölibat alleine sei nicht die Ursache für Missbrauchsfälle, meint die Wiener Psychoanalytikerin Rotraud A. Perner. "Aber manche Männer, die mit ihrer Sexualität nicht zurechtkommen, suchen im Priestertum Entlastung und Heilung." Auch Perner beklagt strukturelle Mängel in der Priesterausbildung: Das Thema Sexualität werde tabuisiert und von Ausbildern behandelt, die selber keine Ahnung hätten. dpa
Küng schrieb in einem Beitrag für die „Süddeutsche Zeitung“ (Samstag), es sei auffällig, dass Kindesmissbrauch „massenhaft gerade in der von Zölibatären geleiteten katholischen Kirche“ vorkomme. Das Zölibatsgesetz widerspreche dem Evangelium und gehöre abgeschafft, betonte der Theologie-Professor. Der rechtspolitische Sprecher der FDP-Bundestagsfraktion, Christian Ahrendt, forderte die katholische Kirche in der „Neuen Osnabrücker Zeitung“ auf, einen Entschädigungsfonds für Missbrauchopfer aufzulegen und unabhängige Sonderermittler in allen deutschen Bistümern einzusetzen.
Die Katholische Elternschaft Deutschlands (KED) fordert eine Verschärfung kirchlicher Regelungen. Die 2002 von der Bischofskonferenz verabschiedeten Leitlinien zum Umgang mit Missbrauch müssten verpflichtend werden, sagte KED-Geschäftsführerin Elisabeth Brauckmann. Für "symptomatisch" hält Kirchenkritikerin Uta Ranke-Heinemann sexuellen Missbrauch in der katholischen Kirche. "Die Zwangsentsexualisierung von Priestern durch das völlig unnatürliche Zölibat wird weiterhin solche Vorfälle begünstigen", sagte sie
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Re: heute im fernsehen
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Antwort #302 :
13. März 2010, 01:02:55 »
Zitat von Juliane, 13. März 2010, 00:50:28
Wir stehen ja kurz vor einer Massenhysterie,
gloob ick nich.
dass aber ein ganz bestimmter ton, der charakteristisch für kirchenkritik
zu sein scheint, mir seit jeher auf den keks geht, weisst du ja. das hat sich auch nicht geändert.
zumal ich auch bei den derzeitigen debatten wieder erstaunlich finde, wie mühelos sich unerbittlichkeit
gegen das christentum mit warmer sympathie für beispielsweise den buddhismus paaren.
und vor allem bin ich immer noch der meinung, dass religion etwas gutes und wichtiges für die menschen ist.
aber genau deswegen finde ich gewisse anforderungen an ihre vertreter sehr angebracht. und auch, dass man ihnen ganz
genau auf die finger schaut. es scheint höchste zeit zu sein, dass das passiert. beim hinweis auf die vertuschungstaktiken
geht es ja nicht um ein gegeneinander abwägen, sondern um prävention und darum, dass man vielleicht irgendwann
mal wieder so etwas wie vertrauen in die institution haben könnte.
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albertine
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Re: heute im fernsehen
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Antwort #303 :
13. März 2010, 01:08:24 »
es geht übrigens bei all dem auch sehr um den hohen moralischen- meines erachtens unmenschlichen- standard,
den speziell die kirche beim thema sexualität aufrecht erhält. man hat das doch auch überall
schon erlebt, dass leute, die sich auf einen unantastbaren thron der makellosigkeit setzen, dadurch keinerlei raum mehr
haben, etwas zuzugeben, zu bereuen oder ihre richtung zu ändern.
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homo norimbergensis
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Re: heute im fernsehen
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Antwort #304 :
13. März 2010, 01:13:47 »
ufff.........ich geh jetzt vor die tür....eine rauchen.........julia ist eine aufregende frau
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Re: heute im fernsehen
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Antwort #305 :
13. März 2010, 01:14:18 »
Zitat von Juliane, 13. März 2010, 00:50:28
stehen die Täter im Mittelpunkt. (Kurioserweise aber eben, ich kann es nur immer wieder sagen, nur diese Täter, und das ist schon auch interessant.)
das kommt noch dazu. angesichts der zahlen, die man manchmal zu hören bekommt,
über mißbrauch in familien zb, kann ich mir gut vorstellen, wie der gemeine hauspädophile
sich aus diesem filz ein weiches rechtfertigungspullöverchen strickt, sogar die
pfaffen tuns, also was soll's...
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leo
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Re: heute im fernsehen
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Antwort #306 :
13. März 2010, 08:04:12 »
Der Unterschied zwischen der Aufmerksamkeit die man den kirchlichen Faellen schenkt und den anderen ist doch simpel. Der Einzeltaeter in einer Familie ist ein Einzeltaeter, es gibt keine , noch nicht mal lose Verbindung zu anderen Taetern in anderen Familien. Bei der Kirche gibt es das schon. Hier geht es um eine Institution die den Rahmen und die Voraussetzung schafft indem sich das alles abspielt. Dazu kommt das sich diese Institution Sachen anmasst die fuer einen Einzeltaeter in einer Familie undenkbar waeren. Mal abgesehen welchen Anspruch und welches Selbstverstaendiss die Kirche in/an Staat und Gesellschaft hat. Wenn man die Diskussion 1:1 auch fuer die Anderen fuehren wollte muesste man das Konzept der Familie auf den Pruefstand stellen, weil dort passieren die allermeisten Uebergriffe. Offensichtlicher Unfug, die Familie ist natuerlich gewachsen, Kirche und Religion waren/sind Begleiterscheinungen und nicht unbedingter Bestandteil des gesellschaftlichen Lebens, auch wenn es viele anderes sehen moegen.
Was Uebergriffe in staatlichen oder anderen Einrichtungen angeht, der Staat ist hier in der Pflicht seinen Verpflichtungen nachzukommen um das zu verhindern und aufgetretene Faelle zu suehnen. Das gilt auch fuer konfessionsgebundene Anstalten. Soweit ich weiss gibt es kein Gesetz der es der Kirche erlaubt mit solchen Sachen nach Belieben zu verfahren. Im Grund ist das Strafvereitlung.
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Re: heute im fernsehen
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Antwort #307 :
13. März 2010, 08:19:50 »
Zitat von Juliane, 13. März 2010, 00:50:28
Die "Trollereien" in diversen Foren, wie du sagst, und du hast bestimmt ein bestimmtes im Auge, übersteigen zum Teil jedes mir aus früheren harten Debatten bekannte Maß. Wir stehen ja kurz vor einer Massenhysterie, möchte man zuweilen glauben, und wie immer stehen die Täter im Mittelpunkt. (Kurioserweise aber eben, ich kann es nur immer wieder sagen, nur diese Täter, und das ist schon auch interessant.)
Falls es dir noch nicht bei andere Gelegenheit aufgefallen ist - es stehen immer die Taeter im Mittelpunkt unabhaengig um was es geht. Natuerlich ist es nur billig Meinungen die einem nicht passen als Trollereien abzutun. Auch nichts neues unter der Sonne. Was natuerlich nicht heisst das es wirkliche Trollereien auch gibt. Ansonsten ist diese "Massenhysterie" wenn es sie den wirklich gebe vielleicht hilfreich um mal ueber das Thema Kirche-Gesellschaft grundsaetzlich zu reden und Konsequenzen zu ziehen. Ein Diskussion ueber solche Themen braucht immer einen Aufhaneger ansonsten wird das nix. Westerwelle hat es ja gerade vorgemacht.Ausserdem finde ich steht es der Kirche alles andere als gut an sich als Gralshueter der Moral und des Anstands darzustellen und sich als unverzichtbar und notwendig fuer die Menschen zu prasentieren usw. und dann kaum wenn sich mal ein etwas groesser Kratzer im Lack zeigt sich mit eingezogenen Schwanz beleidigt auf den Thron zurueckzuziehen. Nur um von dort aus auf alle anderen zu zeigen wie schlecht die doch sind usw. Wenn ich mich exponiere und mich als was besseres darstelle dann muss ich das aushalten und entsprechend meiner selbstdefinierten Rolle behandeln. Nichts anderes.
PS. Mittlerweile sind wir in den 90 igern angekommen.
http://www.spiegel.de/panorama/gesellschaft/0,1518,683368,00.html
Und der Abschlussball
http://www.spiegel.de/schulspiegel/ausland/0,1518,683000,00.html
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Re: heute im fernsehen
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Antwort #308 :
13. März 2010, 11:06:38 »
Zitat von homo norimbergensis, 12. März 2010, 20:48:29
was ganz banales......
ich seh grad.....star für oslo.
westernhagen war grad im bild.....jetzt glaub ich zu ahnen, wieso er so merkwürdig aussieht. facelifting.
lena hat eine unglaublich gute intonation.
.......mein gott hat der sohn mannheims ein geschwurbel drauf......
tut mir leid wenn hier jetzt die beiträge durcheinander laufen......hab mir die sache eben auch nochmal kurz im netz angeschaut.....das ist alles schön und gut läuft aber an der eigentlichen sache nachwievor vorbei. eine show für`s wohlbefinden, weiter nichts. entscheidend ist am ende das lied, nicht der interpret.
ich finde dieses ganze gedaddel und den dsds abklatsch völlig nervig und überflüssig. wenn man sich später auch so eine mühe mit der songauswahl macht, ok. aber das wird bestimmt nicht kommen oder? ganz gut auch dieser artikel, der eigentlich wieder in die andere rubrik müßte....
http://www.zeit.de/kultur/musik/2010-03/unser-star-fuer-oslo-finale
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homo norimbergensis
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Re: heute im fernsehen
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Antwort #309 :
13. März 2010, 11:45:36 »
die rubrik heisst doch........heute im fernsehen.....auch wenn momentan täglich "kirche im kreuzfeuer" läuft.
sicher hätte man den kanditaten auch aus dsds heraus wählen können.
diese ganze eurovisonsgeschichte war doch aber glaub ich mal ganz anders gedacht. musste nicht ursprünglich in der jeweiligen landessprache gesungen werden?..solo und ohne weitere chorunterstützung. irgendwie sollten doch da auch gewollt die kulturellen unterschiede in den beiträgen sichtbar sein.
schweden und island zb. hatte da null chance zu gewinnen.........bis abba.
dann wurde die veranstaltung eigentlich zu dem, was wir jetzt in den dsds-formaten sehen. europa sucht den superhit....oder popstar.
das läuft eigentlich fast nur über englischsprachige songs..........hat also glaub ich kaum noch was mit dem ursprünglichen gedanken der veranstaltung zu tun.
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Re: heute im fernsehen
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Antwort #310 :
13. März 2010, 12:09:20 »
es geht wahrscheinlich schon auch um das gesamtpaket aber trotzdem siegt ein titel, der nach wie vor bestimmte kriterien erfüllen sollte. ungeschriebene gesetze die aber von denjenigen die gewinnen wollen befolgt werden. natürlich gab es immer mal wieder ausnahmeerscheinungen, es zieht sich aber eine extrem konventionelle linie durch den eurovision songcontest. übrigens eine linie die man nur dort hört. für die meisten lieder hätte man sich ohne diese verantstaltung nie interessiert.
und die funktionieren auch nur dort. will man also gewinnen muß man das system streng analysieren und sich an die regeln halten. wie es z.b. ralph siegel gemacht hat. man kann natürlich auch auf einen zufallstreffer setzen und mit etwas völlig schrägem kommen. das klappt aber in den wenigsten fällen. ich würde es nicht machen. jedenfalls nicht nach so einer langen durststrecke wie d-land.
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Re: heute im fernsehen
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Antwort #311 :
13. März 2010, 15:26:07 »
Zitat von leo, 13. März 2010, 08:04:12
die Familie ist natuerlich gewachsen, Kirche und Religion waren/sind Begleiterscheinungen und nicht unbedingter Bestandteil des gesellschaftlichen Lebens,
das stimmt so nicht. alles, was sich der mensch erschaffen hat, ist kulturell und historisch gewachsen und nicht natürlich. das "natürliche" bzw. das, was man dafür hält, ist auch eine erfindung des menschen. die familie z.b. bei den alten römern, von denen wir ja den begriff übernommen haben (der nur "hausgemeinschaft" bezeichnete), war eine patriarchal organisierte wirtschaftseinheit, bei dem es dem familienoberhaupt in erster linie darum ging, sein eigentum zu mehren. viele kinder waren da z.b. ungünstig, weil dann das erbe zerfällt. man hat zwar viele kinder gehabt, daraus aber einen erben ausgewählt (das konnte auch ein freigelassener sklave aus der "familia" sein), der am geeignetsten war, das erbe zu mehren, und die anderen hat man im zweifelsfalle ausgesetzt. ausgesetzte kinder gab es daher sehr häufig - die leibliche verwandtschaft spielte keine große rolle und garantierte dir nicht, teil der familie zu sein. das nur mal so als beispiel.
das gleiche gilt für die kirche, so gab es den zölibat auch nicht schon immer und von jeher; und höchstwahrscheinlich wird es ihn auch nicht bis in alle zeiten geben.
wenn es einem für die argumentation reicht, dass es in welcher form auch immer, ständig lebensgemeinschaften unter menschen gegeben hat, die man mehr oder weniger familie nennen könnte, dann gilt das ebenso für die religion. denn zeichen von spirituellen riten findet man bei jeder spur menschlicher zivilisation.
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leo
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Re: heute im fernsehen
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Antwort #312 :
13. März 2010, 16:01:47 »
schon klar. Mit natuerlich meinte ich mehr das sich diese Form in den meistern Kulturen durchgesetzt hat da die Vorteile gegenueber anderen Konstellation am Ende gross genug waren.Eine wie auch immer geartete Familie und sei es auch nur die Mutter-Kind Beziehung ist unabdingbare Grundlage und damit "natuerlich". Ohne diese geht es nicht, ohne Religion schon und bei Gleichverteilung der zur Verfuegung stehenden Ressourcen deutlich besser.
Sicher gehoert Religion zur Menscheitsgeschichte und zu bestimmten Zeiten war sie wahrscheinlich auch progressiv wirksam. Nur hat sich das mittlerweile gruendlich geaendert aber der Mensch liebt halt einfache Antworten. Damit ist die Kirche oder Religion auch immer Machtinstrument da sie einfache Antworten gibt und etwas verspricht was sich viele Menschen erhoffen. Dafuer wird nahezu alles in Kauf genommen was die Religion bzw. deren Bodenpersonal will. Missbrauch in der Kirche ist keine Erscheinung der Neuzeit nund hat auch nicht um 1980 aufgehoert aber das die KIrche sich aufeinmal in einer Situation sieht sich oeffentlich zu verteidigen ist ein Novum. Ich bin ueberzeugt das es dazu beitraegt die Kirche und all die (Schein-)Heiligen zu entzaubern und menschlich zu machen. Wenn man aber akzeptierte Gewalt auf den menschlichen Faktor zurueckfuehrt und damit angreifbar macht verliert sie Autoritaet. Das dauert etwas aber jedes Ereigniss gibt dieser Richtung mehr Kraft und Geschwindigkeit. Irgendwann ist sie so marginalsiert das sie aus gesellschaftspolitischer Sicht bedeutungslos ist. Natuerlich wissen das auch die Herren in den ent. Gremien und darum ist man nicht gluecklich ueber das was da hochkommt.
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Religionskriege sind Konflikte zwischen erwachsenen Menschen, bei denen es darum geht, wer den cooleren, imaginaeren Freund hat
Juliane
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Re: heute im fernsehen
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Antwort #313 :
13. März 2010, 23:00:59 »
Zitat von leo, 13. März 2010, 08:19:50
Und der Abschlussball
Danke, daß du den Artikel noch verlinkt hast. So in etwa hatte ich mir das schon gedacht. Man kennt ja seine Pappenheimer.
Weißt du auch schon von dem Zehnjährigen, der an seiner amerikanischen Schule den Treueeid vereigert hat mit der Begründung, in den USA würden Homosexuellen Rechte verwehrt? Ja, der Kampf kann wahrlich nicht früh genug beginnen. Von Indoktrinierung in so einem Fall natürlich meilenweit keine Spur.
Bloß das mit dem Schlachtruf "steinigt sie", das ist deinem eigenen Kopf entsprungen. Der Mensch liebt halt einfache Antworten, sagtest du doch.
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Juliane
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Re: heute im fernsehen
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Antwort #314 :
13. März 2010, 23:11:53 »
Zitat von albertine, 13. März 2010, 01:08:24
... die sich auf einen unantastbaren thron der makellosigkeit setzen...
Wenn du die Kirche, ode sagen wir lieber, etliche ihrer medialen Repräsentanten, damit meinst, ist es ein Papiertiger. Gerade die - obwohl leo das nun wieder besser wissen wird - hat die Fehlbarkeit des Menschen immer im Blick. (Einer ihrer sympathischen Züge. Von Kämpfern an den Homo-, Antirassismus-,Gleichstellungs-etc.pp.-fronten habe ich bisher nicht im Ansatz Vergleichbares gehört, Alice Schwarzer vielleicht mal ausgenommen, denn die wird ja immer vernünftiger.)
Meinen Eindruck von der Massenhysterie finde ich jeden Tag bestätigt. Es geht aber mittlerweile soviel kreuz und quer durcheinander, daß man darüber nicht mehr ruhig und vernünftig reden kann. Jedenfalls nicht in einer Gruppe. Es sei denn, die Gruppe beschließe so etwas wie einen Fragenkatalog, der nach und nach durchgegangen wird.
Ja, was die Klein-, Kleiner-, Kleinst- und Privatreligionen angeht, die unangefochten weiter das Feld behaupten, da stimme ich dir zu. Es ist ja nichts blöde, verquer, fremdartig genug, als daß nicht irgendwelche von unseren seelisch verdorrten Wohlstandskrüppeln ihr Sehnen und Trachten darauf richten. (Die Arge Hamburg (?) bezahlt eine 15 Monate dauernde Umschulung zur Astrologin, sagt das Fernsehen.)
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