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Umgang mit dem Tod von Haustieren
 
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Autor Thema: Umgang mit dem Tod von Haustieren  (Gelesen 3840 mal) Mister Wong Del.icio.us FaceBook Stumble Upon Google Bookmarks Technorati Yahoo My Web
wolfram
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« Antwort #15 : 15. September 2016, 15:14:40 »


Schmerz und Leid sind ja sehr subjektive Phänomene
Ich bilde mir zwar ein, da irgendwie doch vorsichtig zu sein
aber nach meinem Gefühl ist eine Frau, die sich ein Jahr nach dem Tod
ihrer Katze in eine Trauergruppe mogelt, in Ihrer Grenzüberschreitung
und Ihrer Zumutung für die Gruppe dort doch ein starkes Stück.

Was mich bei der Geschichte noch beschäftigt hat, ist das Verhalten der
Gruppenleiterin. Ich finde es immer wieder unmöglich und ärgerlich
wie Leuten in Gruppen in solchen unmöglichen Situationen
dann eine Zustimmung oder ein "lassen wir das mal so stehen" abgenötigt wird,
weil man genau dann natürlich nicht aufsteht, seine Position vertritt
und einen anderen "hart angeht"
(noch dazu bei emotionalen Themen)

Solche erpressten Zustimmungen sind meiner Erfahrung nach
auch ein ziemlicher Sprengstoff für Gruppen.
   
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albertine
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« Antwort #16 : 16. September 2016, 00:00:38 »


Was mich bei der Geschichte noch beschäftigt hat, ist das Verhalten der
Gruppenleiterin. Ich finde es immer wieder unmöglich und ärgerlich
wie Leuten in Gruppen in solchen unmöglichen Situationen
dann eine Zustimmung oder ein "lassen wir das mal so stehen" abgenötigt wird,
weil man genau dann natürlich nicht aufsteht, seine Position vertritt
und einen anderen "hart angeht"
(noch dazu bei emotionalen Themen)

Solche erpressten Zustimmungen sind meiner Erfahrung nach
auch ein ziemlicher Sprengstoff für Gruppen.
   

Stimmt schon, mich hat das auch geärgert. Und nachdem ich interveniert hatte, gaben die anderen
dann auch zu, dass es ihnen auch nicht recht gewesen sei. Die Gruppenleiterin hat auf jeden Fall
einen Fehler gemacht und hat das mir gegenüber auch geäußert und sich entschuldigt. 
Das war okay, sie war abgesehen von dieser Sache wirklich toll und ich bin froh, dass sie die Gruppe
geleitet hat.
Ich habe übrigens schon gleich in der Runde gesagt, dass ich nicht versprechen könne, damit umgehen
zu können. Aber das ganze Ausmaß dieser Geschichte konnte ich noch nicht überblicken und ich
denke, das ging der Gruppenleiterin ähnlich, sie hatte es ja auch gerade erst erfahren.
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"bananarama"
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« Antwort #17 : 17. September 2016, 22:02:00 »

in meiner musikgruppe mit den psychisch schwierigen, ist einer dem ist seine katze diese woche gestorben.  oh was er vorgeschwärmt hat von dem tier seiner zeit!
er hat jedenfalls  2 tage krankgemacht wegen dem trauerfall. jetzt ist er aber drüber hinweg. so muß das sein!  übrigens beschäftigt mich der "typ" öfters. wir verstehen uns so gut daß wir eigentlich befreundet sein müßten auch privat. und ich will mit fast niemanden groß befreundet sein!  aber das geht eigentlich nicht. dienst ist dienst und schnaps ist schnaps. er ist ein teilnehmer oder patient. ich hatte ihn auch schon früher mal kennengelernt auf einer party. da hatten wir auch schon einen guten draht. er ist nämlich ein guter freund von dem ex meiner chefin, gewesen, bis er in so ein loch fiel, der "typ". komisch daß der bei uns in der tagesstätte gelandet ist. wer es nicht weiß denkt auch er ist einer vom team.
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albertine
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« Antwort #18 : 18. September 2016, 10:53:29 »

und ich will mit fast niemanden groß befreundet sein! 

Das finde ich interessant, geht mir nämlich auch so. Trotzdem kommen immer wieder
Leute dazu, die das wollen und wir Löwen können uns dem Gemochtwerden ja auch
meistens nicht so gut entziehen, oder?
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"bananarama"
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« Antwort #19 : 18. September 2016, 23:25:06 »

ja wahrscheinlich ist es so. ganz einfach.
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« Antwort #20 : 18. Oktober 2016, 21:00:11 »

huch, wieso les ich das denn erst jetzt?
jedenfalls muss ich zugeben, dass mir der tod unseres herzenskaters teilweise immer noch nachgeht, obwohl das nun schon mehr als zwei jahre her ist - es waren aber auch, wenn nicht vor allem diese fiesen umstände, die das ganze so schlimm gemacht haben. es ging alles so furchtbar schnell, wir konnten uns gar nicht richtig verabschieden und ich bin an so schrecklich gefühllose tierärzte geraten, die besser mal mineralogen geworden wären. außerdem weiß ich bis heute ja nicht, ob er nicht doch noch hätte gerettet werden können.
doch never ever wäre ich auf die idee gekomme oder würde jemals darauf kommen, in eine trauergruppe zu gehen, in der andere den verlust eines menschen betrauern. das würde ich niemals vermischen, denn ich fände das weder den menschen noch den tieren gegenüber angemessen.
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